Ausbildung im Hundezentrum Deutschland

PTBS-Assistenzhunde-Ausbildung

Die speziell für PTBS ausgebildeten Hunde lernen den Besitzer zu unterstützen und ihm mehr Sicherheit und Lebensqualität zu geben.

Der Hund lernt, wie er seinen Besitzer aus Angst- und Panikattacken, Flashbacks und dissoziativen Symptomen durch Bellen oder ein anderes Kommando wieder „zurück“ holen kann. Nachts kann er z.B. bei einem Alptraum Licht anschalten und den Besitzer aufwecken. Der Assistenzhund lernt, Räume zu durchsuchen bevor sein Besitzer diese betritt, sowie das Distanzschaffen zu anderen Menschen. Ebenso kann der Hund lernen, den Besitzer aus unsicheren Situationen herauszuführen, zu einem Ausgang oder ganz nach Hause zu führen. Im Notfall wird er Hilfe holen bzw. an Medikamente erinnern. Der Hundepartner wirkt auch allgemein beruhigend und schützt seinen Besitzer in allen Lebenslagen.

Welche Hunde eignen sich als Assistenzhunde

Für wen ist ein PTBS Assistenzhund geeignet?

Der PTBS Hund ist gedacht für Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung mit /ohne dissoziativen Symptomen. Dazu gehören auch Menschen mit einer Dissoziativen Identitätsstörung (DIS), auch Multiple Persönlichkeiten (MPS) genannt.

Symptome können unter anderem sein:
Angstzustände verschiedener Art, wie Angst vor Menschenmengen, vor Dunkelheit usw., Panikattacken, extreme Wachsamkeit, Einsamkeitsgefühle und Isolation, depressive Verstimmungen, Schamgefühle, autodestruktives Verhalten, Selbstmordgedanken, Schlafstörungen mit Alpträumen, Halluzinationen und Dissoziationen, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit, Hilflosigkeit usw.

Oft merkt man es nach aussen hin nicht, jedoch ist das tägliche Leben der Betroffenen stark eingeschränkt. Einzelne Symptome können durch Medikamente geschwächt werden und die Betroffenen können mit Hilfe von Psychotherapien lernen, mit ihren Problemen umzugehen und den Ursachen auf den Grund zu gehen. Trotzdem fällt es vielen schwer, der geregelten Arbeit nachzugehen und einen normalen Alltag zu bewältigen.

Auch hier können Hunde als ergänzende Maßnahme zur Therapie und Medikamenten helfen.

Prüfung für PTBS-Assistenzhunde

Am Ende der Ausbildung steht eine Prüfung, nach deren Bestehen erhältst du einen Assistenzhundeausweis, ein Geschirr mit Aufschrift und ein Zertifikat. Die Prüfung besteht aus folgenden Teilen:

Assistenzhund-Pruefung

1. Wesensprüfung
Das Wesen deines Hundes muss ausgeglichen und freundlich sein. Wir testen die verschiedenen Eigenschaften, die dein Hund mitbringen sollte.

2. Theorie
In der Theorie kommen Themengebiete rund um den Hund dran. Alle diese Themen werden während der Kurswochenenden behandelt.

3. Gehorsamkeit
Diese Prüfung ist angelehnt an die Begleithundeprüfung. Hier werden Übungen wie , Sitz, Platz, Fuß und Co. getestet.

4. Stadt
In dieser Prüfung wird getestet, ob der Hund in der Stadt verschiedene Übungen, wie z.B. vor einem Laden angebunden sein, beherrscht.

5. Gespann
Hier wird getestet, ob dein Hund die verschiedenen Aufgaben beherrscht.

Ausbildungsform

Wir bieten eine Selbstausbildung an

  • Theorie-> Hundeverhalten, Pflege, etc.
  • Praxis-> versch. Aufgaben
  • Hausaufgaben
  • Telefonische Betreuung

Dauer: ca. 5 Monate / 5 Seminarblöcke

Nächste Termine

01.05 + 02.05.2021 | 09.00 – 16.00 Uhr
05.06 + 06.06.2021 | 09.00 – 16.00 Uhr
03. 07 + 04.07.2021 | 09.00 – 16.00 Uhr
31.07 + 01.08.2021 | 09.00 – 16.00 Uhr
04.09 + 05.09.2021 | 09.00 – 16.00 Uhr
02.10 + 03.10.2021 | 09.00 – 16.00 Uhr

Ausbildungskosten

4.000 € zzgl. MwSt. & Prüfungsgebühr